Gothaer

Die Gothaer Versicherungsbank VvaG (kurz: Gothaer) ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VvaG), der auf eine fast 200-jährige Geschichte zurückschauen kann. Die Idee für diese überregionale Versicherung in dieser Rechtsform hatte der Kaufmann Ernst Wilhelm Arnoldi. Im Jahre 1820 rief er in Gotha die “Feuerversicherungsbank des Deutschen Handelsstandes” ins Leben. Er verwirklichte damit seine Vorstellung von gegenseitiger Hilfe, um die Last des Einzelnen durch eine Gemeinsamkeit zu tragen.

Da die Versicherten als Mitglieder gleichzeitig auch die Eigentümer des Unternehmens sind und damit ähnlich wie bei einer genossenschaftlichen Bank keine ausschließlich Kapital gebenden Eigentümer existieren, kann eine kontinuierliche Geschäftspolitik, die unabhängig von Kapitalgebern ist, im Interesse der Mitglieder garantiert werden. Dies ermöglicht das schnelle Treffen und Umsetzen von notwendigen unternehmerischen Entscheidungen.

Zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit schlossen sich so im August 2001 die Gothaer Versicherungsbank VVaG, Gothaer Lebensversicherung a.G., Berlin-Kölnische Krankenversicherung a.G. sowie die Asstel Lebensversicherung a.G. zusammen. Da es sich um den ältesten deutschen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit handelt, gaben ihm die Mitgliedervertretungen den traditionsreichen Namen Gothaer Versicherungsbank VVaG. Der auf diese Weise gebildete Versicherungsverein steht an der Spitze des Konzerns. Über diese Konzern-Dachgesellschaft nehmen die Versicherten heute ihre Mitgliedschaftsrechte wahr.

Getragen von den Bedürfnissen seiner Mitglieder sichert sich die Gothaer anhaltende Marktnähe und Innovationskraft. So gestaltete der Gothaer Konzern den Versicherungsmarkt durch innovative Versicherungslösungen aktiv mit und nahm sich den Herausforderungen des Marktes an. Heute ist die Gothaer für mehr als 3,5 Millionen Kunden ein verlässlicher und kompetenter Partner, der die Bedürfnisse seiner Kunden kennt und sich für deren Ziele einsetzt.